Landesarchiv Greifswald geöffnet!

Auf der Webseite des Landesarchivs Greifswald findet sich folgender Hinweis:

Der Lesesaal des Landesarchivs Greifswald ist bis Ende März 2019 und vom 01. Juni bis 31. Juli 2019 geschlossen.

Landesarchiv Greifswald

Landesarchiv Greifswald

Im Rahmen des am kommenden Wochenende stattfindenden Seminars des Pommerschen Greif konnten für diese Woche glücklicherweise Sonderöffnungszeiten eingerichtet werden:

Der Lesesaal im Archivstandort Greifswald am Nexö-Platz ist ab Dienstag 05.03.2019 wieder geöffnet. Zunächst täglich von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr.

Wenn möglichst viele Forscher diese Termine nutzen würden, wäre das ein wichtiges Signal an die Politik, wie relevant der Archivstandort  Greifswald ist!

Das Demminer Findbuch

Aktualisierung des Artikels aus 3/2017  mit der endgültigen Version des Findbuches
Das Demminer Findbuch

Im Landesarchiv Greifswald lagern verschiedene Bestände über die Stadt und den Altkreis Demmin, welche zum Großteil schon über die Archivsuche Ariadne erfasst sind. Bei einem Besuch im November 2016 entdeckte ich ein Findbuch zu dem Demminer Bestand mit dem Titel:

„Repertorium des Archives des Demminer Magistrats 16. 17. 18. und 19. Jhd.“

Nach einer Unterhaltung mit einem Archivar erfuhr ich, dass dieser Bestand bislang noch nicht in der Archivdatenbank ARIADNE erfasst ist, da sich aus zeitlichen und personellen Gründen noch niemand damit näher befassen konnte.

Somit ist dieser Bestand für die Ahnen-, Orts- und Familienforscher bis dato weitestgehend unbekannt gewesen!

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Neues aus dem Stettiner Staatsarchiv

Das Staatsarchiv Stettin hat kürzlich einen weiteren für die Genealogie wichtigen Bestand online gestellt.

Dieser Bestand mit dem Titel „Manuskripte und Nachlässe“ (alte Signatur Rep. 38f; neue Signatur 65/16/0) ist näher erläutert in:

Gazinski, R. (2004). Staatsarchiv Stettin: Wegweiser durch die Bestände bis zum Jahr 1945. München: Oldenbourg.

https://www.bkge.de/archiv-stettin.php?register=562

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Koordination Indexierung

Seit dem Jahr 2015 werden in einer Kooperation mit dem polnischen Verein „ZTG POMERANIA“ umfangreiche Indexierungsarbeiten von Personenstandsregistern und Kirchenbüchern aus dem Staatsarchiv Köslin und dessen Außenstelle Stolp erstellt [siehe dazu https://blog.pommerscher-greif.de/indexierung]. Während der nun bereits 3 Jahre andauernden Laufzeit des Projektes, wurden bereits eine Vielzahl von Indexierungsarbeiten abgeschlossen und die Ergebnisse der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


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100 Jahre Kriegsende 1914 – 1918

Gefallene Soldaten und Denkmäler im Kreis Naugard in Hinterpommern

Collage unter Verwendung von “Feldpostkarte von Wilhelm Klug 1914” 

In diesen Tagen wird vielerorts an das Ende des Ersten Weltkrieges erinnert, das am 11. November vor genau 100 Jahre besiegelt wurde. Das Erinnern ist gerade in politisch unruhigen Zeiten wichtig, zeigt es doch, wie Millionen von Menschen umsonst auf den Schlachtfeldern Europas verbluteten. Die Denkmäler, die man für die getöteten Soldaten im Zuge eines wieder aufblühenden Nationalismus oder mit der Zielsetzung der Heroisierung mehrheitlich in den 20er Jahren des vorherigen Jahrhunderts errichtete, scheinen heute aber nicht mehr in eine Zeit zu passen, die im eigenen Land nur noch Frieden kennt.  Zudem kommt hinzu, dass sich an die Namen derer, die auf den Denkmälern stehen, fast niemand mehr erinnert. Weiterlesen

Grabsteine auf dem ehemaligen deutschen Friedhof in Stettin-Züllchow

Abseits der Hauptstraße liegt auf einem Hügel der ehemalige deutsche Friedhof an der Friedenstraße in Züllchow (Stettin-), heute ul. Bogumińska. Von Stettin in Richtung Norden fahrend, biegt nach etwa fünf Kilometern links in die ul. Ostrowska ab. Es gibt im Umfeld genügend Parkmöglichkeiten.

Lage des Friedhofs, 1936, Karte via sedina.pl, bearbeitet

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Das Poesiealbum von Wanda Lindner aus Züllchow

Vor einigen Jahren hat ein Vereinskollege ein Poesiealbum ersteigert und mir zukommen lassen. Es ist in dicken grünen Samt eingebunden und es duftet. Sicher wurde es viele Jahre sorgsam in einer Schublade aufbewahrt, bevor es dann in eine Online-Auktion gegeben wurde. Der Duft erinnert mich an meine Oma.

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Historiker Porada erhält Pommerschen Kulturpreis

Wir freuen uns sehr über diese Ehrung unseres Mitgliedes mit der Mitgliedsnummer 001, Dr. Haik Thomas Porada und beglückwünschen Ihn zum pommerschen Kulturpreis.

Er wurde von der pommerschen Landsmannschaft, vertreten durch Margrit Schlegel und Adalbert Raasch, verliehen.

Dr. Porada, M. Schlegel und A. Raasch

Dr. Porada, M. Schlegel und A. Raasch

Aus seiner wichtigen Rede mit dem Titel: Was bleibt von Pommern?
Erfahrungen und Perspektiven aus mehr als drei Jahrzehnten Weiterlesen