Nachlass Hans Scheele

Deutsches Geschlechterbuch

Titelblatt eines von Hans Scheele redigierten Geschlechterbuches

In seinem Artikel “Kurzer Abriss der pommerschen Genealogie” (pdf, 110 kb) berichtet unser Vorsitzender Elmar Bruhn über den Nachlass des Genealogen und Oberbaurats Dipl. Ing. Hans Scheele.  Friedrich Heinrich (Johannes) Hans Scheele wurde in Züllsdorf, Kreis Torgau am 23. Januar 1878 geboren und  verstarb am  15.6.1949 in Kassel. Er heiratete in Dresden am 17.6.1908 Friederike Anni Leifs. Nach dem Besuch der Dorfschule mit gleichzeitigem Unterricht beim Vater [Pastor Johannes Scheele (1848 bis 1931)] absolvierte er das humanistische Gymnasium zu Quedlinburg a.H. Es folgte nach der praktischen Lehrzeit ein 4jähriges Studium an den technischen Hochschulen zu Braunschweig und Berlin (Maschinenbau und Elektrotechnik) – Diplomexamen 1903. H. Scheele war anschließend bei Siemens & Halske (Berlin) im Konstruktionsbüro und dann in der Projekten-Abteilung für Schwachstromanlagen tätig.

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14 goldene Regeln für die Familienforschung

Stammbaum. Stumpf, Christoph Joseph 1776/1825

Stammbaum von Adam und Eva. Stumpf, Christoph Joseph 1776/1825 Quelle europeana.eu

Achtung, der folgende Text ist natürlich ironisch gemeint!

1. Vergessen Sie Ihre Familie– Kümmern Sie sich nicht das Gespräch mit Ihren Verwandten. Es dauert zu lange, sie alle aufzuspüren. Außerdem werden die meisten von ihnen nicht hilfreich sein. Es ist ja nicht so,  dass ihre Verwandten ihre Ahnen kannten.

2. Nutzen Sie das Internet – Ist das nicht offensichtlich? Das Internet ist die Zukunft. Alles ist im Internet, auch Informationen über Ihre Vorfahren. Man muss nur wissen, wo man suchen muss. Lassen Sie das Internet die harte Arbeit für Sie erledigen. Warum vergeuden Sie Ihre wertvolle Zeit  und stochern in verstaubten Archiven? Sie werden nur niesen müssen. Weiterlesen

Reaktionen zum Tag der Archive

In einem Artikel hier vor einigen Tagen hatte ich mein Bedauern ausgedrückt, dass so wenige Archive mit Pomeranica sich am Tag der Archive 2012 beteiligen.  Ich hatte mit Hinweis auf den Artikel bei 5 Archiven in Greifswald, Stralsund und Berlin angefragt, warum sie nicht teilnehmen und kann jetzt erste auch erfreuliche  Antworten mitteilen. Weiterlesen

Deutsche und polnische digitale Bibliotheken auf dem gemeinsamen Weg in die Europeana

In Ergänzung zum Beitrag in diesem Blog über das gemeinsame Digitalisierungsprojekt der Bibliotheken aus Greifswald und Stettin finde ich heute einen Bericht von  Hans-Jakob Tebarth von der  Martin-Opitz-Bibliothek in  Herne über eine gemeinsame Tagung in Lodz/Łódź. An der Fach- und Fortbildungstagung der Arbeitsgemeinschaft der Bibliotheken und Sammlungen zur Geschichte und Kultur der Deutschen im östlichen Europa nahmen über 40 Fachleute aus Deutschland, Polen und anderen osteuropäischen Staaten teil. In einem Themenkomplex ging es speziell um Digitalisierungsprojekte. Lesen sie den interessanten Tagungsbericht   in: H-Soz-u-Kult, 17.02.2012.

 

Grenzüberschreiter – Friedrich II. von Preußen und das östliche Europa

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa in Potsdam wird seinen diesjährigen Jahresschwerpunkt 2012 zwischen März und November dem Thema »Friedrich II. von Preußen« widmen. Dabei soll eine Annäherung an den Begründer Preußens als europäische Großmacht aus der Perspektive des östlichen Europa versucht werden. Trotz seiner Verdienste innerhalb Preussens dürfte die Einschätzung seiner Taten in den habsburgischen Ländern oder unter Polen, aber selbst in Sachsen kritisch sein.

Das Kulturforum will, den Widersprüchen zwischen dem Verfechten der Aufklärung und dem Überfall von Nachbarländern und der Annexion von fremden Provinzen nachzugehen und ihn auch als Grenzüberschreiter aus russischer, österreichischer, polnischer oder ungarischer Perspektive betrachten. Dazu werden verschiedene Veranstaltungen im Grossraum Berlin sowie in Kaliningrad organisiert.

An Veranstaltungen sind u.a. vorgesehen:

  • Jeder zweite Berliner – Schlesische Spuren an der Spree (Buchpräsentation)
  • Die Russen in Königsberg – Die ostpreußische Metropole im Siebenjährigen Krieg (Workshop)
  • Friedrich II. im Blick seiner östlichen Nachbarn – Polen / Königsberg und Ostpreußen / Böhmen (Drei Vorträge)
  • Friedrichs neue Untertanen in der Neumark – Die Kolonisierung des Oder- und Warthebruchs (Buchpräsentation)
  • Streifzüge zwischen Oder und Drage – Begegnungen mit der Neumark (Buchpräsentation)
  • Friedrich II. zwischen Deutschland und Polen – (Vortrag / Podiumsdiskussion)
  • Zwischen Österreich und Preußen – Friedrich II. und der schlesische Adel (Vortrag)
  • Europäischer Aggressor oder großer Regent? – Kritische Blicke auf Friedrich II. von Preußen (Podiumsdiskussion)

Das ausfühliche Programm findet sich hier http://www.kulturforum.info/php/x.php4?x=1019310

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa engagiert sich für eine kritische und zukunftsorientierte Auseinandersetzung mit der Geschichte jener Gebiete im östlichen Europa, in denen früher Deutsche gelebt haben bzw. heute noch leben. Es wurde im Dezember 2000 als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Potsdam gegründet und wird finanziell vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien getragen.

Die Pommernvereinigungen in den USA

Auswanderung nach Amerika

Die Vereinigten Staaten von Amerika waren im 19. Jahrhundert Ziel vieler deutscher Auswanderer, die aus verschiedenen Regionen Deutschlands, u.a. aus Pommern und anderen östlichen Provinzen stammten. Sie siedelten sich vorwiegend im Mittleren Westen an, also im Gebiet westlich und südlich der Großen Seen besonders in den Bundesstaaten Wisconsin, Minnesota, Nord- und Süd-Dakota, Illinois, Indiana und Ohio. Diese ähnelten klimatisch und naturräumlich ihrer alten Heimat.

Während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wanderten rund 500 000 Deutsche u.a. auch als Folge der gescheiterten Revolution von 1848 nach Amerika aus. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts bis etwa 1930 immigrierten dann weitere fünf Millionen Deutsche in die USA.

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Tag der Archive 2012

Plakat Tag der ArchiveEigentlich wollte ich hier den Tag der Archive 2012 mit Freude verkünden.
Auf der eigenen Webseite zu diesem Ereignis heisst es: “Am 3./4. März 2012 laden in Deutschland wieder hunderte von Archiveinrichtungen zum TAG DER ARCHIVE in ihre Häuser ein. An diesen Tagen präsentieren sich die Archive als Dienstleister bürgernah und offen für alle Bürger. Es sollen Schwellenängste vor Archiven überwunden und nicht nur die Archivmagazine allen Interessierten offen stehen, sondern auch Einblicke in das vielfältige Berufsbild der Archivare als Detektive der Geschichte gewährt werden.”

Der Tag der Archive findet alle 2 Jahre statt.
Wikipedia schreibt: Der Tag der Archive ist eine seit dem Jahr 2001 regelmäßig durchgeführte Veranstaltungsform, mit der sich Archive in der Bundesrepublik Deutschland der Öffentlichkeit präsentieren.

Das diesjährige Motto lautet: Feuer Wasser, Krieg und andere Katastrophen. Weiterlesen

Die Książnica Pomorska oder Pommersche Bibliothek in Stettin

Die Książnica Pomorska in Szczecin (Pommersche Bibliothek in Stettin) ist die größte geisteswissenschaftlich ausgerichtete Bibliothek in der polnischen Wojewodschaft Westpommern und pflegt die Schwerpunkte Gesellschaftswissenschaften, Pomeranica, Skandinavistik, Germanistik und Schifffahrtskunde. Sie erfüllt die Aufgaben einer pommerschen Zentralbibliothek in Polen sowie die einer öffentlichen Wojewodschaftsbibliothek und ist eine Institution der regionalen Selbstverwaltung. Die Bibliothek übernimmt die Aufsicht über das Netz von 180 Bibliotheken der Selbstverwaltung in der Wojewodschaft.

Aufgrund der reichen Ausstattung mit Medien (ca. 1.5 Mio. Bucheinheiten, Zeitschriften und Spezialsammlungen) stellt die Pommersche Bibliothek einen wichtigen Arbeitsplatz für die Stettiner wissenschaftliche Gemeinschaft dar. Aber auch dem an der Geschichte Pommerns interessierten bietet sie viele Schätze.

Die Anfänge als Stadtbibliothek Stettin

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