Neue Standesamtunterlagen beim Staatsarchiv Köslin

Neue Scans von Standesamtunterlagen beim Staatsarchiv Köslin ( Zweigstelle in Stolp) aus den Kreisen Stolp, Lauenburg und Karthaus:

Standesamt Buckowin 1874 – 1908
Standesamt Gross Bruskow 1874-1911
Standesamt Heidemühl 1912 – 1913
Standesamt Charbrow 1874-1912
Standesamt Chosnitz 1874-1878

http://www.skany.koszalin.ap.gov.pl/27

Bild: Fachwerkkirche in Buckowin By Steinchen1971 (Own work) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons

Stralsunder Zeitung 1772 – 1925

Zum Glück für uns Familienforscher nahm man es früher mit dem Datenschutz nicht so genau. So findet sich in der Stralsundischen Zeitung 1845 öffentlich die Liste der Armen in Stralsund und Umgebung, die Geld aus einem Legat erhielten. Die Stralsunder Zeitung ist ein reiche Fundgrube für Personenangaben aus Stralsund und Vorpommern und inzwischen sind Jahrgänge von 1772-1925 digital verfügbar.
http://ub-goobi-pr2.ub.uni-greifswald.de/viewer/toc/PPN737081546/1/

Neue Standesamtregister bei Ancestry

Im Paket “Östliche preußische Provinzen, Polen, Personenstandsregister 1874-1945” wurden jetzt Ortsnamen bis N veröffentlicht.

Aus Pommern:

Krampkewitz, Kreis Lauenburg von 1881-1937
Kramske, Kreis Deutsch Krone von 1874-1944
Kriewitz, Kreis Naugard von 1835-1935 (u.a. auch Militärstammrolle des Dorfes Retz, enthält die zwischen 1839 und 1853 Geborenen)
Kreuz, Kreis Netzekreis von 1907-1943
Krummensee, Kreis Schlochau von 1940 -1943
Külz, Kreis Naugard von 1874-1944
Kussow, Kreis Neustettin von 1876-1884
Labehn, Kreis Lauenburg von 1906-1937
Labes, Kreis Regenwalde von 1938-1944
Labuhn, Kreis Lauenburg von 1881 – 1937
Labuhn, Kreis Regenwalde von 1938-1944
Landeck, Kreis Schlochau von 1940 – 1943
Lasbeck, Kreis Regenwalde von 1938-1944
Leba, Kreis Lauenburg von 1881-1937
Lebbin, Kreis Usedom-Wollin von 1938-1943
Lichtenhagen, Kreis Schlochau von 1940 – 1943
Lissau, Kreis Schlochau von 1940 – 1943
Loosen, Kreis Schlochau von 1940 – 1943
Lubow, Kreis Neustettin von 1874-1929
Maldewin, Kreis Regenwalde von 1938-1944
Massowitz, Kreis Bütow von 1874-1938
Mickrow, Kreis Stolp von 1876-1934
Misdroy, Kreis Usedom-Wollin von 1904-1944
Mossin, Kreis Schlochau von 1940 – 1943
Naseband, Kreis Neustettin von 1874-1945
Naugard, Kreis Naugard von 1874-1945
Nemitz, Kreis Randow von 1882-1896
Neuendorf, Kreis Lauenburg von 1881-1937
Neuenkirchen, Kreis Randow von 1874-1938
Neuguth, Kreis Schlochau von 1905 – 1943

Der Untergang der Amazone

Bei den neu bei Ancestry veröffentlichten Kirchenbüchern herrscht ein ziemliches Chaos in der Zuordnung und Benennung. Man muss schon ganz genau suchen und hinschauen, da auch die Indexierungen oft sehr schlecht sind.

Deklariert als Rheinland, Deutschland, evangelische Kirchenbücher, 1553-1950 für Deutschland, Frankfurt und Gdansk, Taufen, Heiraten u Tote 1849-1868 (der Link ist nur als zahlendes Mitglied aufrufbar); Tatsächlich handelt es sich hier teilweise um das Militärkirchenbuch der “Marine-Station Danzig”

Segelkorvette Amazone

Segelkorvette Amazone Quelle :Illustrirte Zeitung, 8.3.1846

U.a. findet sich darin eine Liste von verschollenen Seeleuten der bei einem schweren Sturm untergegangenen S.M.S. Amazone aus dem Jahre 1861.

Weiterlesen

Ortsfamilienbücher

Wieder sind pommersche Ortsfamilienbücher online gegangen:
Iven ist ein Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald und liegt ca. 18 km westlich von Anklam, Marcel Anterhaus hat 522 Familien zusammengestellt.
http://www.online-ofb.de/iven/

Ortsfamilienbuch Wusterhusen von Gabi Neumann
(Landkreis Vorpommern-Greifswald) mit über 11500 Personen.
Wusterhusen liegt zwischen Greifswald und Wolgast, ca. 16 Kilometer östlich von Greifswald.
http://www.online-ofb.de/wusterhusen/

Blankensee D-17322 und Stolzenburg (jetzt Stolec), Zusammenstellung von Raik Losch mit über 2500 Personen.
http://www.online-ofb.de/stolzenburg_blankensee/

 

Transformationen im Stettiner Kirchenbau

Transformationen im Stettiner Kirchenbau
Studien zum Verhältnis von Form, Liturgie und Konfession in einer
werdenden Großstadt des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts
von Arvid Hansmann
Von der neogotischen Grabower Friedenskirche (1888-90) bis zur
„Reformarchitektur“ der evangelischen Garnisonkirche (1913-19) und dem katholischen Gemeindebau, mit besonderem Schwerpunkt auf der Bugenhagenkirche (1906-09)
Über die Verlagsseiten kann man die ersten 40 Seiten des Buches anschauen.
http://www.verlag-ludwig.de/product_info.php?pName=transformationen-im-stettiner-kirchenbau-p-1055

Basia – Verlinkung

Das polnische Projekt Basia – auch Posen Projekt – war ursprünglich eine Suchmaschine für Eheschließungen im Raum Großpolen. Inzwischen bieten es aber die Möglichkeit, alle Personenstandsunterlagen, die auf http://www.szukajwarchiwach.pl/ online stehen, zu indexieren. Damit sind auch Bestände der uns interessierenden Staatsarchive Stettin und Köslin verlinkt. Nun sind diese Digitalisate dort nicht Neues, aber die Art der grafischen Aufbereitung bei Basia macht die Benutzung sehr angenehm. Über eine Karte kann man sich die vorhandenen Digitalisate zu einem gewünschten Ort zeigen lassen. http://www.basia.famula.pl/de/skany

Sozialer Wohnungsbau im Mittelalter – Heilgeisthospital Stralsund – Public Housing in Medieval Age

Das Heilgeisthospital zu Stralsund, heute häufig auch Heilgeistkloster oder Kloster zum Heiligen Geist genannt, ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäudeensemble in der Hansestadt Stralsund.

Das Hospital nahm Kranke und Hilfsbedürftige, sowohl solche aus Stralsund als auch durchziehende Auswärtige, auf und gewährte ihnen Pflege und eine Unterkunft. Es war die größte Wohltätigkeitseinrichtung der Stadt. Als Kloster im eigentlichen Sinn hat die Anlage nie gedient; sie war stets eine kommunale Einrichtung bzw. städtischer Besitz. Durch Zahlung eines geringen finanziellen Beitrages erwarb man das Recht, in einer der kleinen Zellen im Alter wohnen zu dürfen. Auch heute werden die Häuser und Wohnungen säkular von Einzelpersonen bzw. Familien gemietet und bewohnt.
Ein aktueller Besuchsbericht:
http://fraumb-far-far-away.blogspot.de/2016/10/sozialer-wohnungsbau-im-mittelalter.html