Adventskalenderbeiträge 10. -16. Dezember

Kurzmitteilung

Adventskalenderbeiträge 10. -16. Dezember

 

Neues aus dem Stettiner Staatsarchiv

Das Staatsarchiv Stettin hat kürzlich einen weiteren für die Genealogie wichtigen Bestand online gestellt.

Dieser Bestand mit dem Titel „Manuskripte und Nachlässe“ (alte Signatur Rep. 38f; neue Signatur 65/16/0) ist näher erläutert in:

Gazinski, R. (2004). Staatsarchiv Stettin: Wegweiser durch die Bestände bis zum Jahr 1945. München: Oldenbourg.

https://www.bkge.de/archiv-stettin.php?register=562

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Darßer Türen und Zeesboote sind nun immaterielles Kulturerbe

Kurzmitteilung

Brauchtum: Darßer Türen und Zeesboote sind nun immaterielles Kulturerbe 

Unter den 18 Neuaufnahmen in Deutschlands Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes sind aus Mecklenburg-Vorpommern die Türen auf dem Darß und die Zeesboote dabei. Komplette Liste der Neuaufnahmen: https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/18-neuaufnahmen

https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/Darsser-Tueren-und-Zeesboote-sind-nun-immaterielles-Kulturerbe-id21937107.html

Um alte Kirchen auf Rügen

Kurzmitteilung

Um alte Kirchen auf Rügen

Schöne Linolschnitte von alten Kirchen auf Rügen vom Künstler Ragimund Reimesch (https://de.wikipedia.org/wiki/Ragimund_Reimesch) wurden 1936 im Heft 1 von “Das Bollwerk” eine NS-Monatszeitschrift für Pommern, abgedruckt. http://pbc.gda.pl/Content/71206/Heft_01.pdf

 

St. Bartholomaei Demmin

Kurzmitteilung

Kirche St. Bartholomaei: Orgel in Demmin vom Holzwurm befallen – doch Rettung naht

Die Demmin|er Buchholz-Grüneberg-Orgel in der Bartholomaei Kirche kann restauriert werden.

https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/orgel-in-demmin-vom-holzwurm-befallen-doch-rettung-naht-id21934547.html

Es war einmal Pommern

Kurzmitteilung

Es war einmal Pommern

Im pommerschen Landesmuseum wurde der neue Film von Michał Majerski “Es war einmal Pommern – Było sobie Pomorze” gezeigt.
Am 16.12.2018 wird der Film im Gutshaus Ramin gezeigt
https://www.gutshaus-ramin.de/2018/12/16/es-war-einmal-pommern-by%C5%82o-sobie-pomorze-dokumentarfilm/

Das Museum schreibt:
“nach einer sehr erfolgreichen Vorführung im Pommerschen Landesmuseum möchte ich Sie auf den aktuellen Dokumentarfilm von Michał Majerski hinweisen:

„Es war einmal Pommern“

(Pl/ D 2018, R.: Michał Majerski, 90 Min., Deutsch u. Poln. mit dt. Untertiteln)

Genau einen Monat nach der Premiere in Stettin (Szczecin) wurde am 22. November 2018 der neueste Dokumentarfilm von Michał Majerski im Rahmen des Festivals polenmARkT im Pommerschen Landesmuseum gezeigt. Majerski, der sein Filmprojekt „Es war eimal Pommern“ von Stettin aus umsetze, stand nach dem Film für ein Gespräch zur Verfügung. Martin Hanf, Pädagoge, Radiomoderator und Grenzlandexperte aus Stettin leitete das Gespräch. Die inhaltliche Bandbreite des Filmes ließ bereits erahnen, über welchen langen Zeitraum die Dreharbeiten zu dem Film stattfanden. Die aufgenommenen Gespräche mit Zeitzeugen aus Polen und aus Deutschland liefern ein sehr differenziertes Bild der Erinnerung an Pommern. Vielfältige Überlegungen zur Identität bilden einen wunderbaren Ausgang zur Diskussion über das Erinnern und Vergessen, Anklage und Vergebung. Poetische Landschaftsbilder sowie fiktionale Einschübe vervollständigen die Betrachtung und geben ihr einen Rahmen. Der Zuschauer wird zum Zeugen intimer Gesprächssituationen. Ohne Zweifel hat Michał Majerski ein Talent dafür, seinen Gesprächspartnern ihre Reflexionen zu entlocken und diese auf Kamera zu verewigen. Im einem Stettiner Eck-Café lernen wir den Architekten und Romanautor Leszek Herman und seine Begeisterung für die vergessenen pommerschen Legenden kennen, in einem Wohnzimmer erfahren wir vom Schriftsteller Artur Liskowacki provozierend formuliert, welche Vorteile ein vollständiges Vergessen der Geschichte mit sich bringen würde. Alleine diese beiden Protagonisten könnten einen ganzen Diskussionsabend ausfüllen. Aus dem Reihen des Publikums gab es zahlreiche interessierte Wortmeldungen und Nachfragen nach der Verfügbarkeit des wertvollen Materials. Da der Film keinen Verleiher gefunden hat und der Regisseur ihn weitgehend auf eigene Kosten produzieren ließ, sind Interessensbekundungen und Anfragen direkt an den Regisseur zu richten.

Die begeisterte Aufnahme des Filmes in Greifswald beweist, wie aktuell das Thema der Identität in der grenzüberschreitenden Region Pommern ist. Nach der Uraufführung in Stettin erschien im Kurier Szczeciński bereits eine enthusiastische Filmkritik, die wie folgt die Leistung des Regisseurs schildert: „Es war einmal Pommern“ – „ist ein einzigartiges Dokument, welches über viele Jahre entstanden ist […] In eineinhalb Stunden erzählt der Film mit Stimmen von über vierzig Protagonisten die Geschichte des heutigen, durch Geschichtsstürme und Kriege zerrissenen Pommern.“ „Filme von Michał Majerski sind persönlich und emotional – sie fällen keine schnellen Urteile, sondern konzentrieren sich darauf, in erster Linie die Gesprächspartner/ Protagonisten zu zeigen.“ – “Magazynek”, Beilage zu “Kurier Szczeciński”.”

Kontakt zum Regisseur: arkona@arkonafilm.de

Trailer: https://vimeo.com/303900498