Archivbestände Rügener Kirchengemeinden

Ein Beitrag von Anne-Christin Draeger

 

Die Archivbestände vieler Kirchengemeinden sind neben den für Familienforscher*innen offensichtlich wichtigen Kirchenbüchern oft ein echter Glückstreffer bei der Suche nach speziellen Informationen zu Orten, Gebäuden oder Personen. Dies verhält sich bei den Beständen der Insel Rügen nicht anders, so dass ich mich sehr gefreut habe, als sich mir vor fünf Jahren (mit Erlaubnis der Kirchengemeinde und des Kirchenkreisarchivs Pommern) die Möglichkeit geboten hat, ehrenamtlich einige dieser Archivalien zu bearbeiten. Weiterlesen

Plattdeutsch lernen an der Uni Greifswald

Kurzmitteilung

Plattdeutsch lernen an der Uni Greifswald

Kennen Sie das „Kompetenzzentrum för Nedderdüütschdidaktik “ der Uni Greifswald? Im Internetauftritt findet man erste Einstiegskurse für Plattdeutsch:

https://germanistik.uni-greifswald.de/nd/institut/arbeitsbereiche/kompetenzzentrum-foer-nedderdueuetschdidaktik/nedderdueuetsch-lihren-ierste-schraed/

 

 

Jubiläum – das Blog wird 10 Jahre alt!

Wie die Zeit vergeht!

Heute vor zehn Jahren erschien die erste Veröffentlichung in diesem Blog des Pommerschen Greif. Damals noch als Versuch gestartet, entwickelte sich das Blog im Laufe der Zeit zu einer häufig gelesenen Informationsquelle zur pommerschen Familienforschung und Genealogie neben den Webseiten des Greif.

In Zahlen: Das Blog verzeichnet inzwischen ca. 300 000 Besucher jährlich mit 1,5 Millionen Seitenzugriffen. Bis jetzt sind über 2700 Beiträge erschienen. Diese hohe Zahl kommt dadurch zustande, dass wir ab 2016 in der Kategorie “Kurz und Bündig” auch unsere Veröffentlichungen in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und ehemals GooglePlus hier gespiegelt haben . Das sind immerhin 2200 Beiträge. Diese Möglichkeit, sich zu informieren wird gerne genutzt von Leuten, die nicht  bei Facebook etc. aktiv sind. 

Das bedeutet aber auch 500 eigenständige Beiträge in 10 Jahren, dass heißt kontinuierlich fast jede Woche eine neue Veröffentlichung. Weiterlesen

DNA hilft bei der Familienforschung – Rätsel nach 131 Jahren gelöst

Ein Beitrag von Jürgen Löffelbein

 

Mein Großvater von der mütterlichen Seite wurde 1890 als Oskar Willi Max Neitzel in Birkenwalde bei Groß Sabow im Kreis Naugard geboren. Seine Mutter hieß Elsbeth Neitzel. In Oskars Geburtseintrag war kein Vater angegeben. Als Oskar 10 Jahre alt war, heiratete seine Mutter in Stettin den Spänefabrikanten Hermann Emil August Grabs und Oskar bekam auch den Nachnamen Grabs. Bisher war ich mir zu 99 % sicher, dass sein neuer Vater nicht sein leiblicher Vater ist. Als ich meine Mutter und auch ihre Schwestern darauf ansprach, bekam ich nur die Antwort: „Darüber wurde früher nicht gesprochen“.

Um Oscars leiblichen Vater zu finden, habe ich im Jahr 2019 mit meiner damals 99-jährigen Mutter und ihrer 94-jährigen Schwester bei Ancestry einen DNA-Test gemacht. Durch mehrere Erfolg versprechende Matche habe ich versucht, Informationen über den leiblichen Vater zu sammeln und hatte seinen Geburtsort und mögliche Familiennamen schon eingegrenzt.

Ich habe von mir, meiner Mutter und ihrer Schwester einen DNA-Test, denn damit kann man selektieren. Wenn ich ein Match habe, aber meine Mutter nicht, kann ich gleich erkennen, dass die Verbindung über die väterliche Seite ist. Da meine Mutter eine Generation weiter zurück liegt, komme ich auch eine Generation weiter in die Vergangenheit.

Im Juli dieses Jahres konnte ich endlich das Rätsel lösen. Weiterlesen

Diskussionen über Discourse

In der vergangenen Woche wurde die Software der offenen Mailinglisten, die beim Verein für Computergenealogie gehostet werden, umgestellt. Das hat zu lebhaften und kontroversen Diskussionen in den betroffenen Listen,  aber auch in der Vereinsliste des Vereins für Computergenealogie geführt. Aus unserem Forschungsbereich betrifft das z.B. die Pommern-L und die Neumark-L. Die geschlossene Vereinsmailingliste des Greif ist hiervon nicht betroffen. 

Wir hatten uns schon bei der Gründung des Vereins gegen eine Mailingliste bei den Computergenealogen entschieden, weil bereits damals die Listenarchive nicht systematisch durchsuchbar waren. Die Reparatur dieses Umstandes war versprochen, konnte aber nie realisiert werden. So hatten wir ursprünglich eine Mailingliste bei egroups, die dann von Yahoo groups übernommen wurde. Als Yahoo groups die Listen eingestellt hat wechselten wir zum eigenen Provider.

Nicht nur wegen der fehlenden Durchsuchbarkeit der Listenarchive sondern auch aus anderen Gründen die hier aufgelistet sind, war ein Wechsel der Mailinglisten-Software bei den Computergenealogen unumgänglich. 

Es wurde viel geschimpft über diese Umstellung, dabei ist es gar nicht so schwer. 

Auf https://discourse.genealogy.net/ meldet man sich oben rechts an. Wenn man das Passwort nicht weiß, weil man vorher auf genealogy.net verschiedene Passwörter für verschiedene Bereiche hatte, benutzt man den “Passwort vergessen” Link. Sobald oben rechts die Anfangsbuchstaben des eigenen Namens oder ein Bild erscheint ist man richtig. 

Wie man das ganze dann auf E-Mail Empfang der neuen Nachrichten umstellt,  ist hier bebildert und gut erklärt. Man kann neben “Beobachten”, was der Kommunikation wie in einer klassischen Mailingliste entspricht, auch auf “Verfolgen” klicken, dann sieht man immer, wenn man sich einloggt, was in den einen interessierenden Mailinglisten Neues geschrieben wurde. 

Bei der lautstarken Kritik über die Umstellung  – z.B. wurde die Informationen nur auf Deutsch gegeben, so dass Listen mit vielen nur englischsprachigen Forschern im Nachteil waren – wird m.E. ein wichtiger Aspekt übersehen: Dank Discourse sind die Listenarchive der offenen Mailinglisten, also z.B. Pommern und Neumark,  wieder komplett durchsuchbar! Benutzen Sie die Lupe oben rechts in der Kopfzeile. Das funktioniert sogar ohne Anmeldung und so kann man auch Zufallsfunde aus ganz anderen Listen finden,  z.B. den Glasmacher Wickel aus Kösternitz/Köslin in der Westfalenliste 2007. 

Bitte versuchen Sie sich an der Umstellung ihrer alten Mailinglisten auf Discourse, es ist einfacher als man denkt und wühlen Sie im Schatz der Vergangenheit .

Klassische Ahnenforschung – auf der Suche nach familiären Wurzeln | W wie Wissen

Kurzmitteilung

Klassische Ahnenforschung – auf der Suche nach familiären Wurzeln | W wie Wissen

Video: Klassische Ahnenforschung – auf der Suche nach familiären Wurzeln – Auswanderung über Bremerhaven

https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/videos/Klassische-Ahnenforschung-video-100.html?