Zwillingsgeburten in meiner Familie

Während meiner Forschung habe ich schon so einige Zwillingsgeburten gefunden. Etwa die Hälfte dieser Zwillingskinder überlebten zwar die ersten kritischen Lebenstage oder -wochen, viele erhielten aber vorsorglich die Nottaufe.

Meine Rüganer Vorfahren Henning Philipp Pertiet und Elisabeth Regina Nagel waren bereits Eltern von sechs Kindern gewesen, als Elisabeth im Jahr 1833 Zwillinge zur Welt brachte. Die Kinder wurden im Abstand von 48 Stunden geboren. Am Tag der Geburt des zweiten Kindes erhielten sie die Nottaufe. Beide Kinder waren sehr schwach, verstarben wenige Tage darauf und wurden gemeinsam in einem Sarg bestattet.

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Inhalte der Bände 1-14

Register der Bände 1-13

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Foto: Free-Photos auf pixabay.com, bearbeitet

 

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Sind Sie das ewige Blättern in den zahllosen digitalisierten Urkunden auf vielen verschiedenen Plattformen leid?

Sie können das ändern indem Sie uns helfen!

Wir indexieren deshalb seit Jahren in Kooperation mit dem polnischen Verein „ZTG POMERANIA“ Standesamtsunterlagen und Kirchenbücher aus Hinterpommern. Im Bereich Vorpommern, sowie in und um Stettin haben wir noch Nachholbedarf.

Bitte informieren Sie sich gerne auch in der Quellensuche über bereits vorhandene Findhilfen.

Um eine unkomplizierte Datenübername Ihrer Indexarbeit in die Personendatenbank Greif-X sicherzustellen, nutzen Sie bitte unbedingt die Vorlagetabellen des Vereins. Diese finden Sie unter den nachfolgenden Links:

Vorlagetabelle Taufen/Geburten

Vorlagetabelle Heiraten/Aufgebote

Vorlagetabelle Sterbefälle/Beerdigungen

Sollten Sie bereits Indexarbeiten erstellt haben, unterstützen wir gerne bei der Übernahme in die Vorlagetabellen.

Melden Sie sich bei uns, wenn Sie Urkunden indexieren möchten. Schreiben Sie uns, wo Sie gerne helfen möchten und wir vermitteln Ihnen ein “freies” Projekt. Oder haben Sie noch Fragen? Melden Sie sich gerne unter: Mitmachprojekte Pommerscher Greif

Wir freuen uns über Ihre Mithilfe!

 

Erinnerungen an verschneite Wintertage

Zu den schönsten Erinnerungen aus meiner Kindheit gehören die Wintertage, an denen es kalt genug und der in der Nacht gefallene Schnee auch nachmittags noch nicht in Matsch übergegangen war. Ich liebte das Gleitschuh laufen (wer kennt das heute noch?) mit Freunden und die Tage, an denen mein Vater mich bei Spaziergängen im Dauerlauf rennend auf dem Schlitten verschneite Wege entlang zog.

Als ich etwas älter war, rasten er und ich gemeinsam auf meinem Schlitten in rasanten Abfahrten den Fliegerberg hier bei uns in der Stadt hinunter. So manches Mal landeten wir dabei schreiend und lachend mit der Nase im Schnee.

Einmal band er meinen Schlitten sogar an der Stoßstange unseres Autos fest und fuhr damit über den festen Schnee auf damals noch nicht gestreuten und nahezu unbefahrenen Straßen.

All das fand weit weg von Pommern statt und das Eis bei uns in der Stadt war damals auch meist nicht mehr so dick zugefroren. Aber als ich das folgende Bild in einer historischen Zeitung sah, kamen die eingangs geschilderten Erinnerungen aus meiner Kindheit zurück.

Quelle: Streifzüge durch Deutschland, Im Pommernlande, in: Nord-Stern, La Crosse, Wisconsin, v. 9.10.1903, Seite 6 Link zum Artikel

Ein Eiskarussell ist ein ganz besonderes Vergnügen, das vielleicht einige ältere Leser noch aus ihrer Kindheit (in Pommern) kennen. Erst wenn der See dick genug zugefroren ist, kann ein starker Pfosten ins Eis geschlagen werden. An diesem Pfosten wird dann eine Stange befestigt.

Im Bild sieht man die Schieber in der Mitte gehen. Außen, an den beiden Enden der Stange, werden die Schlitten mit Seilen nacheinander daran befestigt. Je schneller diejenigen gehen, die das Karussell anschieben, desto größter ist der Schwung auf den Schlitten, wobei die letzten Schlitten am Ende des Seils manchmal so schnell umher sausen, dass ein Halten oft genug nicht mehr möglich ist. Die gerade noch vergnügten Kinder werden aus der Bahn geschleudert und landen auf dem Hosenboden.

Je professioneller ein Eiskarussell gebaut wird, desto mehr Kinder, aber auch Erwachsene können sich dabei vergnügen. So gibt es zum Beispiel auch Zeichnungen von Eiskarussells, bei denen an einem Pfosten sogar vier lange Stangen wagenradartig befestigt und an deren acht Enden jeweils ein Schlitten fest angebunden war. Hier konnten jeweils zwei, drei Personen Platz nehmen, während kräftige Männer auf Schlittschuhen den Schlitten den nötigen Schwung für eine rasante Fahrt gaben, die dann aber auch nicht mehr ganz so riskant enden konnte, weil die Fliehkraft fehlte.

Herrliche Wintervergnügen!

 

Operation Umgestaltung

Foto: Sasin Tipchai auf pixabay.com, bearbeitet

Es ist noch gar nicht so lange her ist, dass wir unseren Seiten ein neues Design gegeben und umgebaut haben. Doch mittlerweile gibt es hier und da Schönheitsfehler und Problemzonen, die wir gerne beseitigen möchten.

Es ist mal wieder an der Zeit, unsere Internetseiten zu überarbeiten, zu aktualisieren, neue Seiten zu erstellen, alte zu schließen. Wir haben da schon einige Ideen.

Alleine schaffen wir das nicht! Wir benötigen Ihre Hilfe!

Es gibt viele kleine Korrekturen vorzunehmen, an denen Sie nach einer Einführung mitarbeiten können. Melden Sie sich gerne unter: Mitmachprojekte Pommerscher Greif.

Bis bald und herzlich willkommen im Team!

 

Spiel mit in unserem Social Media Team!

Foto: Pexels auf pixabay.com, bearbeitet

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Wir posten mehrmals täglich über beide Social Media Kanäle Meldungen, für die wir zahlreiche Webseiten sichten. Gelegentlich erhalten wir auch Hinweise von Lesern. Außerdem teilen wir Beiträge von anderen Vereinen und Institutionen, wenn wir der Ansicht sind, dass diese auch für unsere Leser interessant sein könnten. Anfragen oder Kommentare beantworten wir zeitnah.

Unsere Beiträge werden täglich von weit über 1.000 Personen gelesen, von vielen Lesern “geliked” und geteilt. Dadurch hat der Pommersche Greif einen hohen Bekanntheitsgrad. Wir halten die Social Media Kanäle für sehr wichtig, weil wir hier auch viele junge Forscher erreichen.

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Wir suchen Verstärkung für unser kleines Social Media Team. Leute, die sich mit Facebook und Twitter auskennen und bereit sind, ihre Kenntnisse zu erweitern.

Damit wir auch morgen noch junge und jung gebliebene Forscher für unseren Pommerschen Greif begeistern können!

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