Was und für wen ist eine (online) Connection Session?

Ein Beitrag von Dr. Klaus-D. Kohrt

 

Als Vorsitzender gehört es zu meinen Aufgaben, den Pommerschen Greif nach außen gegenüber offiziellen Stellen und unseren Partner-Organisationen zu vertreten. Dazu gehört auch die International German Genealogy Partnership (IGGP).

Die IGGP wurde 2015, damals noch als German-American Genealogical Partnership (GAGP) ins Leben gerufen, um Familienforscher weltweit zu vernetzen, die Vorfahren mit deutschen Wurzeln haben. Inzwischen hat die IGGP über 100 Mitgliedsorganisationen, vor allem in den USA, aber auch in Brasilien, Australien, Südafrika und natürlich in Mitteleuropa.

Der Pommersche Greif Weiterlesen

Reingelesen: Die Mecklenburgischen Ärzte von den ältesten Zeiten

Kurzmitteilung

Die Mecklenburgischen Ärzte von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, Dr. med. Axel Wilhelmi, Schwerin, 1901

In dieser Sammlung werden in fünf Kapiteln insgesamt 1455 Ärzte nummerisch aufgeführt, die in Mecklenburg tätig gewesen sind. Sie ist deshalb besonders interessant, weil diese Ärzte aus dem gesamten Deutschen Kaiserreich kommen bzw. auch Tätigkeiten außerhalb Mecklenburgs erwähnt werden. Die einzelnen Steckbriefen unterschiedlich umfangreich, neben der Herkunft auch dem Werdegang, wird meist das Dissertationsthema genannt oft auch weitere fachliche Arbeiten, aber mitunter auch Angaben zu Kriegseinsätzen und militärischen Ehrungen.

Das Digitalisat ist vollständig individuell durchsuchbar, dadurch auch für Ortsforscher in Pommern interessant. Das Suchbeispiel brachte für “Kolberg” fünf Ergebnisse:

Ortschronisten in Mecklenburg werden das Chronologisches Verzeichnis nach einzelnen Ortschaften schätzen (welcher Arzt war in welchem Ort wann tätig) –  Buch Seite 269 (Digitalisat Seite 282 von 304).

Dankbar darf man dem Autor auch für das Alphabetisches Namensverzeichnis sein – Buch Seite 280 (Digitalisat Seite 292 von 304).

Das Digitalisat ist bei Internet Archive vollständig zu lesen und nach Stichworten durchsuchbar unter diesem Link.

 

RootsTech – Vom Genealogie-Alltag in den Genealogie-Himmel

Update: Zur Einführung in die RootsTech Connect Webseite wurde nun ein Video veröffentlicht, in dem gezeigt wird, wie man auf der Webseite navigiert. Unvorstellbar ist die Anzahl der Freiwilligen, die den Teilnehmern rund um die Uhr helfen – 600!

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Die virtuelle RootsTech Connect vom 25. – 27. Februar 2021 wird gigantisch!

(Zur Erinnerung: Eine Anmeldung ist erforderlich, in diesem Jahr kostenlos und die RootsTech Connect kann in diesem Jahr bequem von zuhause besucht werden. Zur Anmeldung geht es direkt hier).

Seid ihr genauso aufgeregt und begeistert wie ich?

Heute habe ich zur Einstimmung noch einmal ein paar Infos zusammengestellt. Weiterlesen

Kürzlich im Briefkasten: Die neueste Ausgabe unserer Vereinszeitschrift Sedina-Archiv

Und das sind die aktuellen Inhalte:

H. Kuritz: Vereinsleben in Zeiten der Pandemie

In der Rubrik „Aus meiner Sicht“ beschäftigt sich Henry Kuritz mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie für unser Vereinsleben.

H. Stockmann: Ortschroniken, insbesondere von der Insel Usedom

Hilde Stockmann berichtet über ihre Erfahrungen im Ortschronikportal Mecklenburg-Vorpommern und darüber, welche Möglichkeiten sie sieht, ihre umfangreiche Sammlung zur Insel Usedom zu bewahren und weiterzugeben. Bitte beachten Sie dazu auch ihren Beitrag in unserem Blog.

K. Feldbusch: Die Chronik der Parochie Cunow an der Straße

Die Möglichkeiten der Auswertung eines Digitalisats in der Digitalen Bibliothek MV bespricht Karen Feldbusch. Die handschriftliche Chronik ist für Cunow an der Straße ein einzigartiges Zeitzeugnis mit zahlreichen Detailinformationen – ein Fundus, der gehoben werden will. Bitte beachten Sie dazu auch ihren Beitrag in unserem Blog.

H.-D. Wallschläger: Über Hausnummern, Straßennamen und Einwohner der Stadt Cammin

Dieter Wallschläger knüpft hier an eine in der Zeitschrift Pommern geplante Publikation an und veröffentlicht die nur noch schwer zugänglichen zu Camminer Häusern um den Markt der Stadt – beispielhaft für die Erforschung der Häuser und ihrer Bewohner in der hinterpommerschen Stadt. Lesen Sie den Beitrag hier exklusiv als PDF.

K.-D. Kreplin: Kaiserliche Adelsverleihungen und Standeserhebungen für Pommern bis 1806 (Teil 1)

Es gibt verschiedene Publikationen zu Adelsverleihungen und Standeserhebungen bezogen auf das jeweilige Herrschergebiet. Klaus-Dieter Kreplin beginnt hier in einer Reihe, die Personen zusammenzustellen, die einen Bezug zu Pommern haben. Im ersten Teil Wird der Reichsadel mit Bezug auf Pommern vorgestellt – von A wie Aeminga bis H wie Hove.

Vereinsnachrichten: Seminar und Mitgliederversammlung; Schatzmeister; Mitglieder

Im Teil der Vereinsnachrichten werden aktuelle Informationen zu Seminar und Mitgliederversammlung, zur Neubesetzung des Schatzmeisters und zu Mitgliederbewegungen gegeben.

Nachrufe: Lisaweta von Zitzewitz (1952–2020); Maria Frankel (1957–2020)

In zwei Nachrufen nehmen wir Abschied von Lisaweta von Zitzewitz, der Initiatorin und treibenden Kraft der Akademie in Külz/Kulice, die sich der deutsch-polnischen Kulturarbeit und Verständigung verschrieben hatte, und von Maria Frankel, der Vizedirektorin des Stettiner Staatsarchivs.

Buchbesprechungen

Besprochen wird der Titel „Geschichten aus der Külzerey“ von Lisaweta von Zitzewitz, in dem sich die Autorin mit der Geschichte und der Abwicklung der Akademie in Külz/Kulice auseinandersetzt und mit dem sie zugleich einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation der Arbeit und Geschichte der Akademie vorlegt. In der zweiten Besprechung stellen wir das Buch „Vergessene Geschichte aus dem Kulturleben im pommerschen Bütow“ von Reimund Klawitter vor, das ausgesprochen akribisch und umfangreich das Kulturleben („Über Musik und das kulturelle Leben in Bütow“) zwischen 1845 und 1945 zu dokumentieren weiß.

Reingelesen: Geschichte des Kreises Deutsch Krone

Kurzmitteilung

Reingelesen: Geschichte des Kreises Deutsch Krone

Um die wechselvolle Geschichte des Kreises Deutsch Krone geht es in Dr. Fr. Schultz’ Buch aus dem Jahre 1902, das kürzlich als Digitalisat veröffentlicht wurde.

Im allgemeinen Teil geht es zunächst um die älteste Geschichte bis zum Jahr 1358. Es folgen interessante Einblicke aus der Zeit der polnischen Herrschaft 1368-1772. Für Familienforscher dürften hier die Betrachtungen zur Nationalität der Bewohner, ihrer sozialen Lebensumstände, Rechte und vor allen Dingen Pflichten, sowie der kirchlichen Verhältnisse von Interesse sein.

Ab 1772 gehörte der Kreis Deutsch Krone dann zu Preußen. Von den Auswirkungen einzelner politischen Entscheidungen in Bezug auf die Besitzverhältnisse war wohl jeder Ortsbewohner betroffen.

Im zweiten Teil wird auf 50 Seiten aus der Geschichte der  5 Städte des Kreises, Deutsch Krone, Dastrow, Märkisch-Friedland, Schloppe und Tütz berichtet. In alphabetischer Reihenfolge schließen sich dann auf über 130 Seiten alle Ortschaften des Kreises an. Besonders in diesen kleinen Ortschaften werden oft auch Namen der Bewohner bzw. Besitzer genannt.

Leider gibt es kein Namensregister.

Hier geht es zum Digitalisat der Digitalen Bibliothek MV Geschichte des Kreises Deutsch Krone

RootsTech is Coming Home oder Ten Days before RootsTech oder Let’s Have a Party!

Es sind nur noch ein paar Tage bis DIE Genealogie-Messe schlechthin

vom 25.-27. Februar virtuell stattfindet – RootsTech!

Am Titel erkennt man meiner Begeisterung. Ich kann es kaum abwarten.

Nach vielen Jahren in Salt Lake City, nach einem erfolgreichen ersten Mal in London, nun in diesem Jahr “dank” Pandemie virtuell. Bedeutet:

In diesem Jahr brauchen die Teilnehmer nicht verreisen. In diesem Jahr ist alles kostenlos. Letzteres erwähne ich nur, weil das für viele Forscher ein wichtiger Aspekt zu sein scheint.

Wer kennt RootsTech noch nicht? RootsTech ist ein Kind von FamilySearch und das kennen wir wohl alle. Hier erfährt man mehr, das Motto lautet RootsTech Connect.

Ein ist großes Miteinander, ein Verbinden mit Verwandten aus nah und fern, neue Verwandte und Freunde treffen, eine große Party, eine Riesen-Fete, DAS Genealogie-Event überhaupt. Weiterlesen

Mein Eindruck von “außerhalb” – Die Genealogica 2021

Am vergangenen Wochenende fand mit der Genealogica 2021 erstmals in Deutschland eine virtuelle Genealogiebörse statt. Mich faszinierte der Gedanke, aber aus unterschiedlichen Gründen war ich nicht live dabei. Einer der Gründe war, dass ich war nicht bereit war, Eintrittsgeld zu zahlen, zumal die Infos rund um diese Veranstaltung zunächst nur spärlich tröpfelten und bis kurz vor Beginn noch am Programm gearbeitet wurde.

Ab Freitag las ich dann, dass verschiedene Teilnehmer Schwierigkeiten mit der Technik hatten, was mich als technisch Unbegabte weiter von der Teilnahme abhielt. Vielleicht hätten der Veranstaltung mehr Vorabinfos gut getan.

Chance verpasst? Nicht ganz. Weiterlesen

Reingelesen: Alphabetisches Verzeichniss der deutschen Kauffahrteischiffe 1873

Kurzmitteilung

Alphabetisches Verzeichniss der deutschen Kauffahrteischiffe nach dem Bestande am  1. Januar 1873, herausgegeben vom Reichskanzler-Amte Berlin

Familienforscher, die zu jener Zeit Reeder oder Schiffskapitäne unter den Vorfahren hatten, werden sich über dieses Digitalisat freuen.

Neben den Namen der 4.994 Schiffe werden die jeweiligen Heimathäfen, Namen und Wohnorte der Reeders und Schiffer genannt, außerdem sind Angaben zur Anzahl der Besatzung (diese leider ohne Namen), zur Gattung (Bauart), zu verwendetem Baumaterial und zur Tragfähigkeit enthalten.

Interessant dürfte auch die Zuordnung der deutschen Heimathäfen zu den seinerzeit 22 Schiffsregister-Behörden sein.

Das Digitalisat des Verzeichnisses findet man in der online-Bibliothek Internet Archive.  Die angebotene Suchmöglichkeit hat bei mir im Test nicht einwandfrei funktioniert, nicht immer wurden zu den Suchbegriffen alle Stellen im Buch angezeigt. Das Buch kann aber z.B. als pdf heruntergeladen werden. Hier funktionierte die Suche dann ohne Probleme.