Der Dom zu Cammin

Camminer Dom

Camminer Dom

“Nach einem alten pommerschen Sprichwort sind die drei bedeutendsten Kirchen in Pommern: die Stargarder “Hohe”, die Kolberger “Weite” und die Camminer “Schöne” ” schreibt Rudolf Spuhrmann im Vorwort zu seinem Buch “Der Camminer Dom”, veröffentlicht 1911.

 

 

 

 

Camminer Dom

Camminer Dom

Wenn dazu Wikipedia vom ” einzigen in Pommern teilweise erhaltenen gotischen Kreuzgang”  berichtet und der Ort Cammin malerisch am Camminer Bodden liegt, lohnt es sich, den Strandurlaub für eine Besichtigung zu unterbrechen.

Vielleicht kann diese kleine Fotogalerie auch Sie zu einem Besuch anregen.

Der Kreuzgang

 

Die Orgel

Die Orgel des Camminer Doms ist Rekonstruktion der Orgel von Michael Berigel von 1672. Sie wurde wesentlich von Ernst Bogislaw von Croÿ finanziert, dessen Bild sich unter der Orgel befindet.

Die Orgel

Die Orgel

 von Croÿ

von Croÿ

 

Kanzel

Die üppig geschmückte Kanzel entstand 1683. Die Brüstung zeigt die vier Evangelisten und den Apostel Paulus. Die Engel auf dem Schalldeckel tragen Marterwerkzeuge und sollen den Engeln der Engelsbrücke in Rom nachgebildet sein.

Der Altar

Der geschnitzte Schrein des Hochaltars entstand vermutlich 1325-50.

Taufbecken

Ein achteckiges Gitter umschließt einen alten Taufstein, es trägt die Jahreszahl 1685.

Zahlreiche weitere neuzeitliche Fotos finden sie bei commons.wikimedia.org, historische Fotos auf https://polska-org.pl/7288727,Kamien_Pomorski,Wnetrza_katedry.html

benutzte Literatur:

Spuhrmann, Rudolf  , Der Camminer Dom,

Hans Lutsch, Mittelalterliche Backsteinbauten Mittelpommerns von der Peene bis zur Rega, Berlin, 1890

Alle Fotos H. und  M.Ott.