Der elektronische Lesesaal der Martin-Opitz-Bibliothek

Beispiel von Literatur über Pommern im elektronischen Lesesaal

Beispiel von Literatur über Pommern im elektronischen Lesesaal

Die Martin-Opitz-Bibliothek ist bekannt für die verschiedenen Bestände zu den historischen preußischen Ostprovinzen (Pommern, Ost/Westpreußen, Schlesien), weniger bekannt jedoch ist der elektronische Lesesaal.

Über die Bestände und die Benutzung der Martin-Opitz-Bibliothek hat Margret Ott bereits 2013 hier in unserem Blog berichtet, ich möchte mit diesem Artikel nun näher auf den elektronischen Lesesaal eingehen.

Der elektronische Lesesaal ist über eine Java Anwendung erreichbar, frei einsehbare Digitalisate sind auch ohne Java-Anwendung zugänglich. Auf den Seiten der MOB gibt es eine Auswahl an Sammlungen, die über eine direkte Schnittstelle aufrufbar ist: http://martin-opitz-bibliothek.de/de/sammlungen/digitale-sammlungen

Erforderlich ist zur Ausführung über die Java Anwendung eine aktuelle Java Version, welche kostenlos unter Java.com heruntergeladen und installiert werden kann.

Sobald man über eine aktuelle Java Version verfügt, kann man über die Webseite der Martin-Opitz-Bibliothek die Java Anwendung herunterladen. Hierzu klickt man am unteren, rechten Rand der Webseite auf „Elektronischer Lesesaal – Mehr“, wie im Bild gezeigt.

Der elektronische Lesesaal ist auf der Startseite direkt verlinkt

Der elektronische Lesesaal ist auf der Startseite direkt verlinkt

Nun sollte ein Download der Datei „browser.jnlp“ starten. Bei Google Chrome erscheint zusätzlich eine Meldung, dass Dateien dieses Typs Schäden an Ihrem Computer verursachen können.

Möchten Sie browser.jnlp trotzdem behalten? Hier auf „Behalten“ klicken, man kann dieser Java Anwendung der Martin-Opitz-Bibliothek bedenkenlos vertrauen.

 

 

Nachdem der Download der 4 KB großen Datei abgeschlossen wurde, kann man diese nun öffnen. Es sollte nun folgendes Fenster erscheinen:

Möchten Sie diese Anwendung ausführen?

Möchten Sie diese Anwendung ausführen?

 

 

 

 

 

 

Hier nun auf Ausführen klicken, damit die Anwendung gestartet werden kann.

Der elektronische Leesesaal sollte nun geöffnet sein, wie im nachfolgenden Bild gezeigt.

Startseite innerhalb des elektronischen Lesesaals

Startseite innerhalb des elektronischen Lesesaals

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, den elektronischen Lesesaal zu durchsuchen.

  • Einfache Suche
  • Erweiterte Suche
  • Stöbern

Die einfache Suche ist – wie es der Name schon sagt – eine einfache Suchfunktion. Man tippt das ein, was einem gerade einfällt, so zum Beispiel als Suchbegriff Pommern, Greif, Stettin, Lebensumstand, Wirtschaft, etc.

Bei der erweiterten Suche existieren zusätzliche Eingabefelder, welche man einzelnd (Titel), aber auch gebündelt (Jahr + Schlagwort) suchen kann.

Als dritte Option existiert eine „Stöbern“ Funktion, welche sämtliche vorhandene Literatur auflistet. Diese Funktion ist hilfreich, wenn man einfach durch die Bestände stöbern möchte und nichts Bestimmtes sucht.

Digitalisate

Die Anzahl der angebotenen Digitalisate ist hoch, zudem für Familien- und Ortsforscher aus Pommern und den weiteren Ostgebieten sehr interessant. Es werden nicht nur Literatur, sondern auch genealogisch-wertvolle Ressourcen zur Ansicht angeboten.

Unter den Suchbegriff Einwohnerbuch findet man z.B. das Einwohnerbuch der Stadt Greifenberg in Pommern von 1932. Weitere Literatur wie z.B. “Das Bürgerfest in Wollin, Reden und Gesänge am 7ten April 1817” kann ebenfalls eingesehen werden.

In meinen durchgeführten Stichproben der verschiedenen Digitalisate fand ich insgesamt eine gute Qualität der Bilder. Einige Bücher sind zwar aufgelistet, können aufgrund des Urheberrechtes jedoch nur in der Martin-Opitz-Bibliothek direkt eingesehen werden.

 

Ein Gedanke zu „Der elektronische Lesesaal der Martin-Opitz-Bibliothek

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