Es geht weiter: Pommern – Zeitschrift für Kultur und Geschichte

Nachdem die Zeitschrift “Pommern” durch die Förderzusage des Vorpommern-Staatssekretärs Patrick Dahlemann aus ihrer finanziellen Schieflage gerettet werden konnte (siehe auch https://blog.pommerscher-greif.de/zeitschrift-fuer-kultur-und-geschichte-pommern-erscheint-weiter/ ), erwarb  nunmehr der “Pommersche Greif” durch den Abschluss eines Vertrages mit dem Insolvenzverwalter die Herausgeber-rechte. Damit steht dem Druck und der Auslieferung der nicht erschienenen Hefte 3 und 4 aus 2017 nichts mehr entgegen.

Zeitschrift Pommern 2/2017

Titelblatt der Zeitschrift Pommern 2/2017

Das Heft 3 wird  an die bisherigen Abonnenten voraussichtlich in der 3. Februardekade ausgeliefert, Heft 4 im April diesen Jahres. In der zweiten Jahreshälfte sollen dann nacheinander die vier Hefte für 2018 erscheinen.
Durch eine großzügige Spende im hohen vierstelligen Bereich hat der 1929 im ostpommerschen Kreis Lauenburg geborene Nuklear-Mediziner Dr. Dagobert Nitz dafür gesorgt, dass die Zeitschrift auch mittelfristig auf gesunden Beinen stehen kann. Dafür an ihn auch auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön!
Für das Fortbestehen der Zeitschrift bedarf es eines noch größeren Leserstammes. Daher wird allen Interessenten die unverbindliche Lieferung eines kostenfreien Probeheftes angeboten. Dieses enthält auch die Bestellunterlagen.
Das Probeheft kann beim Abonnenten-Service mit Angabe der Versandadresse unter abo-pommern@pommerscher-greif.de angefordert werden.
Das Jahres-Abonnement mit vier Heften wird künftig 28,00 € kosten.

Hans-Dieter Wallschläger

Zeitschrift für Kultur und Geschichte „Pommern“ erscheint weiter!

Der Pommersche Zentralverband hat 55 Jahre die Zeitschrift „Pommern“ herausgegeben. Sie erschien vierteljährlich im Mehrfarbdruck mit 50 Seiten und wurde hauptsächlich über Abonnements in Höhe von 24 € im Jahr verbreitet.

Mit der Zahlungsunfähigkeit und der anschließenden Insolvenz des Zentralverbandes konnten bereits die Hefte 3 und 4 für das Jahr 2017 nicht mehr ausgeliefert werden. Inzwischen wurden die Bezieher vom Insolvenzverwalter aufgefordert, Ansprüche gegenüber dem Zentralverband geltend zu machen. Das entsprechende Schreiben nahm aber keinen Bezug auf die Zeitschrift, so dass viele Abonnenten verunsichert sind. Weiterlesen

Lapidarium in Kublank – Kobylanka

Die Seite Lapidarium w Kobylance (Lapidarium in Kublank) hat den Scan des Protokolls der Sitzung des Rates für Denkmalpflege mit den Behörden des Ortes und lokalen Aktivisten vom 30. November 2017 veröffentlicht. Die Zusammenfassung am Ende des Protokolls:
“Alle anwesenden Mitglieder des Rates waren dafür, den Friedhof in Kobylanka in seiner Gesamtheit in intakter, geordneter und konservierter Form zu erhalten, nicht als Gedächtnispark, sondern als Ort historischer Bestattungen, einschließlich katholischer Bestattungen.”

https://www.facebook.com/288138351702943/photos/pcb.327054384478006/327054227811355/?type=3&theater

Wir freuen uns sehr, dass die Bemühungen der Einwohner von Kublank und auch die Unterstützung durch eine international unterschriebene Petition Erfolg gezeigt haben.

Pommersche Christrosen

aus: “Sie wußten die Feste zu feiern”
Klaus Granzow, Leer, 1982

Die gegenseitigen Verwandtenbesuche während der Weihnachtstage waren auf dem Lande sehr be­liebt. Doch da die Verwandtschaft meistens sehr umfangreich war, hatte man Mühe, die Reihen­folge festzulegen. Man einigte sich dann so, daß auf den Stammhöfen, wo noch die Großeltern lebten, der erste Weihnachtstag gefeiert wurde. Der zweite Weihnachtstag war dann für die El­tern der Bauersfrau reserviert und am dritten Weihnachtstag ging oder fuhr man zu den Onkel und Tanten, wo viele Kinder waren und es immer am lustigsten zuging.

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Der Komet von 1618 in Stargard

Mit einer modern anmutenden Grafik berichtet der Mathematiker, Mediziner und Historiker David Herlitz  (1557-1636) über das Erscheinen eines Kometen über Stargard im Jahre 1618.

Kurtzer vnd Warhafftiger Bericht, von David Herlitz 1618

Kurtzer vnd Warhafftiger Bericht, von David Herlitz 1618

Kurtzer vnd Warhafftiger Bericht, Welche sich begeben und zugetragen des Cometen und Geschwäntzten Sterns, so sich am vorgangenen Donnerstage den 19. November von etlichen allhier zu Stargard, des Morgens frü vmb 4 vhr (biß bald an 7 vhr) ein langgeschwentzter Stern oder Comet, im Osten oder gegen auffgang der Sonnen, nach dem Südost zu, erstlich (meines wissens) gesehen worden , welcher vor 10 Tagen (wie ich glaubwirdig berichtet werde) in Frankfurt an der Oder erschienen sei…..

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Neuerscheinungen 2017

Vielleicht suchen Sie für sich oder einen Ihrer Lieben noch ein Weihnachtsgeschenk? Aus den Büchern, die wir über das Jahr im Wochenblick für die Mitglieder des Vereins erwähnt haben, hier eine Zusammenstellung von neuen Büchern rund um Pommern oder Familienforschung in diesem Jahr. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Ergänzungen können Sie gerne über die Kommentarfunktion am Fußende einreichen.

Historisches:

Das Hafenbuch von Treptow an der Rega 1536-1569
Herausgegeben von: Horst Wernicke
Bearbeitet von Sonja Birli
http://www.boehlau-verlag.com/978-3-412-20695-6.html

Bei dieser Quelle handelt es sich um ein zentrales Zeugnis zur Geschichte der Folgen der Reformation in Pommern, noch dazu am Initialort für die Einführung der neuen Lehre. Das Hafenbuch dokumentiert die Verwendung der Einnahmen der mit der Reformation säkularisierten geistlichen Institutionen in der hinterpommerschen Stadt zum Ausbau des neuen Hafens an der Mündung der Rega in die Ostsee bei Deep. Es ist aufgrund der vorzüglichen Edition, die gerade erschienen ist, eine personengeschichtliche Quelle ersten Ranges für das 16. Jahrhundert, die neben Einträgen zu Treptow an der Rega und den Dörfern des umliegenden Amtes auch solche zu Bürgern aus den Nachbarstädten bietet.

 

Stralsunder Bücherschätze
Kunkel, Burkhard
 “Die Bestände dieser Bibliothek des Stralsunder Gymnasiums, seltene und eindrucksvollen Handschriften und Frühdrucke, sind jedoch bis heute zu Unrecht weitgehend verborgen geblieben.”
https://www.harrassowitz-verlag.de/title_1466.ahtml

 

 

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Friedhof in Dübzow Kreis Regenwalde

Soziale Medien können sehr hilfreich sein 🙂

Am 23.11. schrieben wir auf unserer Facebookseite:

“Unser Thema im November: Friedhöfe – zerstört- restauriert- erhalten
Ein kleiner verwunschener alter deutscher Friedhof hat sich in Dübzow Kreis Regenwalde (Dobieszewo)erhalten. Leider gibt es noch keine Dokumentation der Namen.
Beata Zbonikowska hat viele Fotos gemacht.”
http://westernpomerania.com.pl/gm-Lobez-317+709/Dobieszewo-329+240

Friedhof Dübzow

Friedhof Dübzow Bild: By Kapitel (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Über Herrn Hannemann, den unermüdlichen Chronisten für den Kreis Regenwalde erhielten wir nun zwei ergänzende Artikel, die  Friedhofs-besuche dort 2005 und 2006 schildern und eine Liste aller lesbaren Namen aus dem Jahr 2006. Berichte und Namensliste stammen von Helga Schubbert.

Friedhof Dübzow – Besuchsberichte

Grabsteine Dübzow – Liste der Namen

 

 

 

Familiengeschichten auf dem Zentralfriedhof in Stettin

Auf dem historischen Teil des Zentralfriedhofes in Stettin werden jedes Jahr wieder einige Grabsteine restauriert, gereinigt und konserviert. In diesem Jahr waren es die Grabstein der Familien Rolffs-Tiemann, Weiss, Hoerder und Kaesemacher-Bauer, die zum 1. November fertig sein werden. (Bericht mit Fotos von Kurier szczecinski )

Grabstelle Familie Weiss

Grabstelle Familie Weiss von Kapitel (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons

Zu zwei Familien habe ich ergänzende Angaben gefunden:
Rolffs-Tiemann: Familie des Apothekers Heinrich Rolffs (1846–1932), aus Lippspringe
(Westfalen) und der Adele Tiemann, siehe: http://rolffs.com/FamGesch/244143.htm und komplettere Erwähnung auf
https://www.deutsche-biographie.de/downloadPDF?url=sfz52351.pdf
als Schwiegereltern von Heinrich Sahm aus Anklam. Weiterlesen