Pommersche Lehrer

Ein interessantes Dokument über Lehrer im 19. Jahrhundert, in dem auch Biografien von Lehrern aus Pommern enthalten sind:

Personenlexikon von Lehrern des 19. Jahrhunderts
Berufsbiographien aus Schul-Jahresberichten und Schulprogrammen 1825 – 1918, von Kössler, Franz

Die Zeit von 1825 – 1918 war im deutschsprachigen Raum die Blütezeit der Schulprogramme.
Sie enthalten in der Regel einen Jahresbericht über die Schule sowie eine wissenschaftliche Abhandlung.
Lange Zeit standen nur die Abhandlungen im Focus. In jüngster Zeit finden auch die Angaben zum Unterrichtsstoff und zu den Prüfungen Interesse.
Wenig beachtet wurden bisher die biographischen Angaben zu Lehrern und Schülern.

Der Autor hat bei der Katalogisierung der Programmabhandlungen an der UB Gießen (vgl. Franz Kössler: Verzeichnis von Programm-Abhandlungen deutscher, österreichischer und schweizerischer Schulen der Jahre 1825-1918. München 1987-1991) auf die im Berichtsteil enthaltene Lehrerbiographien geachtet und die entsprechenden Seiten fotokopiert.

Ein Beispiel aus Pommern:

Raddatz, Maximilian Karl Franz

Geboren den 4. Oktober 1848 zu Falkenburg in Pommern, erhielt seine Schulbildung auf dem Fürstlich Hedwigschen Gymnasium zu Neustettin, studierte von Ostern 1867 bis Michaelis 1870 zu Tübingen und Berlin Theologie und Philologie. Ostern 1871 absolvierte er das examen pro venia concionandi und war bis Ostern 1872 als Hauslehrer tätig. Vor Ostern 1873 machte er das Examen pro facultate docendi und wurde zur Ableistung des
Probejahres an das Gymnasium zu Treptow a. R. überwiesen.
Aus: Programm Treptow a. R. Gymnasium 1873.

Weitere interessante Dokumente und Projekte rund um (pommersche) Lehrer:

http://www.stolp.de/familienforschung_projekte/articles/pommersche-lehrer.html

http://pommerscher-greif.de/datenbanken/articles/preussische-volksschullehrerkartei.html