SCHEINTOT oder TOT? – Methoden zur Überprüfung im 19. Jahrhundert

Ein Beitrag von Martina Riesener

 

Die Angst, als Scheintote(r) lebendig begraben zu werden, gehört vermutlich zu den Urängsten der Menschen. Durch die Jahrhunderte hinweg wird von Toten berichtet, die bei Graböffnungen in bizarren Haltungen, mit aufgerissenen Augen und blutigen Fingern in zerkratzten Särgen aufgefunden wurden.

So wurden bereits in der Antike die römischen Leichenwäscher angewiesen, vermeintlich Verstorbene wiederholt mit warmem Wasser zu reinigen und diese dazu auch mehrfach laut mit dem Namen anzusprechen. Erfolgten darauf keine Lebenzeichen, wurden erst dann die weiteren Vorbereitungen zur Bestattung vorgenommen.

In den folgenden Epochen versuchte man dieser Angst, lebend im Grab aufzuwachen und dort dann zu ersticken, dann in auch mit unterschiedlichsten, zum Teil skurrilen Methoden entgegenzuwirken – neben langen Aufbahrungszeiten oder einem Stich ins Herz sowie der Öffnung der Pulsadern – wurden zudem auch spezielle technische Vorrichtungen entwickelt. Dazu gehörten unter anderem mit Gas gefüllte Särge oder offene Särge, die mit Erde zugeschüttet wurden, wobei beide Möglichkeiten zu einem schnellen Erstickungstod führen sollten. Weiterlesen

Der Kreis Fürstenthum

Kurzmitteilung

Der Kreis Fürstenthum, eigentlich Kreis Fürstenthum Cammin, war bis 1872 ein preußischer Landkreis in Hinterpommern. Seine Kreisstadt war die Stadt Köslin. Der Kreis umfasste die Städte Bublitz, Kolberg, Körlin und Köslin, die königlichen Ämter Bublitz, Kasimirsburg, Kolberg, Körlin und Köslin sowie eine größere Anzahl von adligen Dörfern und Gütern.
Eine wertvolle Quelle zur Ortsgeschichte aber auch zur Personengeschichte ist das Kreisblatt. Die Digitalisate in Greifswald wurden ergänzt und decken jetzt die Jahre 1855 – 1872 ab.

http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/toc/PPN777440032/1/LOG_0000/

Bildquelle: http://zbc.ksiaznica.szczecin.pl/dlibra/doccontent?id=9730

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Dabei z.B. das Amtsblatt der preußischen Regierung Köslin digital 1821 – 1876 u.v.m. Natürlich gibt es bei den alten Schrifttypen viel OCR-Fehler, aber da man das Ergebnis in einem Vorschaufenster sieht, kann man schon vorab entscheiden, ob es vielleicht lohnend ist, den Treffer weiter zu untersuchen.

https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/start.do