Suchen Sie Akten im Lastenausgleichsarchiv Bayreuth ?

Möchten Sie gerne wissen, ob Vorfahren oder Angehörige nach dem Krieg einen Antrag auf Lastenausgleich gestellt haben?

Leider war dies aufgrund der Geschichte nur in Westdeutschland möglich, daher findet man keine Anträge von Vertriebenen, die in der DDR lebten, dies geschah über andere Rechtsgrundlagen erst nach der Wende.

Gehen Sie auf die Seite des Bundesarchivs: www.bundesarchiv.de

Rechts oben wählen Sie aus: „DIREKT ZU“ und wählen dann „invenio“ aus.

Starten Sie mit „Suche ohne Anmeldung“. Eine Anmeldung ist notwendig, wenn Sie die Funktion “Merkliste” nutzen möchten und daraus dann später Akten vorbestellen wollen.

Nun erscheint DIESE Seite:

Mittig oben wählen Sie den Punkt: „Suche“.

Wenn diese Seite erscheint, wählen Sie: „Namenssuche“.

Nun können Sie nach einem Nachnamen oder anderen Suchkriterien auswählen. Selbst eine vage Suche nach Geburtsjahren funktioniert, liefert aber natürlich auch zu viele unpassende Treffer. Hier können Sie die Suche mit dem Feld unten “Zusatzfelder durchsuchen” z. B. den Wohnort (Gemeinde) einschränken.

Im Ergebnis sieht das z.B. SO aus:

Dies ist der Eintrag des Lastenausgleiches meiner Ururgroßmutter. Man kann ihn zur Einsicht bestellen oder auch über eine Fremdfirma kopieren oder digitalisieren lassen.

Wenn Sie z.B. unten im Zusatzfeld nach einer Gemeinde suchen, z.B. Ziegenort, finden Sie ALLE Anträge von Personen, die dort wohnhaft waren, in diesem Falle:

TOLLE Sache, viel Spaß beim Stöbern

Danke liebes Bundesarchiv für diesen Service!

André Marten

Kurze Erklärung noch:

Eine Lastenausgleichsakte kann wenig Informationen beinhalten, aber auch sehr viele detaillierte Ausführungen. Ich fand dort z.B. eine Kaufvertrag des Hauses meiner Vorfahren, Angaben über Angehörige, Skizzen des Hauses und des Grundstücks. Familienzusammenhänge…
Ich meine, es lohnt sich !

 

Präsident des Bundesarchivs – “Nicht jedes Original kann erhalten werden”

Kurzmitteilung

Präsident des Bundesarchivs – “Nicht jedes Original kann erhalten werden”

Der Deutschlandfunk Kultur in einem interessanten Gespräch mit Michael Hollmann, dem Präsidenten des Bundesarchivs
„Nicht jedes Original kann erhalten werden“

https://www.deutschlandfunk.de/praesident-des-bundesarchivs-nicht-jedes-original-kann.911.de.html?dram:article_id=440543

Deutsche Dienststelle (WASt)

Kurzmitteilung

Deutsche Dienststelle (WASt)

Anfang 2019 wird die Deutsche Dienststelle (WASt für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht ) in das Bundesarchiv überführt werden. Die gesetzlich festgelegten Aufgaben werden unter dem Dach des Bundesarchivs weiterhin wahrgenommen. Zu diesem Zweck wird im Bundesarchiv eine eigene Abteilung am Standort Eichborndamm, in Berlin Reinickendorf eingerichtet.

Die Einrichtung war zur Registrierung sämtlicher Personalverluste der Wehrmacht infolge Verwundung, Krankheiten, Tod, Vermisstsein und Kriegsgefangenschaft bestimmt. Auch Personalien von Soldaten, die nach dem Krieg von ihren Angehörigen gesucht wurden, erhielten einen Eintrag in die Datei, die aktuell mehr als 18 Millionen Karteikarten umfasst.
https://www.dd-wast.de/de/startseite.html

Fluchtberichte gesucht

Kurzmitteilung

Das Bundesarchiv weist erneut auf die Bitte der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung hin, Fluchtgeschichten aufzuschreiben. Die ursprüngliche Befristung der Einreichungen bis Ende des Jahres scheint aufgehoben zu sein, gut so!

http://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Meldungen/20171124-zeitzeugenberichte-flucht.html

Kirchlicher Suchdienst

Kurzmitteilung

Kirchlicher Suchdienst

Bundesarchiv – Suchdienste und Archivarbeit – Eine humanitäre Mission im Bewusstsein der Nachkriegsgesellschaft und in der Gegenwart
Jetzt online:
Die Geschichte des Kirchlichen Suchdienstes und ihr Abbild im Bundesarchiv
Nadine Eckert (Bundesarchiv Bayreuth)
http://www.bundesarchiv.de/fachinformationen/05320/index.html.de

Bundesarchiv Koblenz

Kurzmitteilung

Bundesarchiv Koblenz

Video: Das Bundesarchiv Koblenz im Portrait
Themen z.B.
Recherchen im Bundesarchiv ermöglichen bewegende Doku über Geiseln von Mogadischu; RAF, Okoberfestattentat, Verrat im Kanzleramt; Wer entscheidet eigentlich, welche Akten aufgehoben werden?; Die Kunst des Aufbewahrens

https://swrmediathek.de/player.htm?show=dd3af420-c18c-11e7-a5ff-005056a12b4c

Tagung Suchdienste

Kurzmitteilung

Tagung Suchdienste

Unter den jetzt komplett veröffentlichten Vorträgen zum Thema “Panel 2: Die Nutzbarkeit personenbezogener Unterlagen von Suchdiensten” aus der Tagung des Bundesarchivs “Suchdienste und Archivarbeit – Eine humanitäre Mission im Bewusstsein der Nachkriegsgesellschaft und in der Gegenwart” im Mai 2017 ist für uns Familienforscher besonders der von Frau Wagner interessant:
Die Nutzung der Heimatortskarteien des Kirchlichen Suchdienstes in der Genealogie Edith Wagner (Bundesarchiv Bayreuth)  http://www.bundesarchiv.de/fachinformationen/05320/index.html.de