Datenschützer warnen vor DNA-Analyse übers Netz

Kurzmitteilung

Ancestry: Datenschützer warnen vor DNA-Analyse übers Netz

Das “Netzwerk Datenschutzexpertise” analysiert aus rechtlicher Sicht das DNA- Angebot des Weltmarktführers Ancestry auf seine Vereinbarkeit mit deutschem und europäischem Datenschutzrecht.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ancestry-Datenschuetzer-warnen-vor-DNA-Analyse-uebers-Netz-4255398.html

Das komplette Gutachten auf https://www.netzwerk-datenschutzexpertise.de/dokument/genetische-familienforschung

Hans Jonathan

Kurzmitteilung

Hans Jonathan

Er stammte aus der Karibik und landete ausgerechnet in Island: Vor mehr als 200 Jahren floh der Sklave Hans Jonathan in die Freiheit. Nun haben Forscher sein Erbgut rekonstruiert – ganz ohne sterbliche Überreste.

Der Sklave Hans Jonathan gehörte der Familie Schimmelmann in Kopenhagen, die ursprünglich aus Pommern stammte …
Heinrich Karl von Schimmelmann (* 13. Juli 1724 in Demmin; † 16. Februar 1782 in Kopenhagen, bestattet in Wandsbek) war der Sohn des Demminer Kaufmanns und (späteren) Ratsherrn Diedrich Jacob Schimmelmann (1683–1743) und der Esther Elisabeth Ludendorff (1684–1752) und Bruder des Pastors Jacob Schimmelmann. Sein Neffe ist der im Text erwähnte Ludwig Ernst von S. (https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Ludwig_von_Schimmelmann)

https://www.mopo.de/hamburg/historisch/-stinkreicher-sklaventreiber-der-tag–an-dem-heinrich-carl-von-schimmelmann-starb-29411654

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/genprojekt-in-island-die-wundersame-geschichte-des-hans-jonathan-a-1198637.html

DNA Genealogie

Kurzmitteilung

Wie viel Ausländer steckt in dir? Wirby und Zeus machen einen DNA-Test 

DNA Genealogie
Zwei SWR3 Moderatoren machen einen Gentest.

Wer sich ernsthaft informieren will, kommt nicht am Portal DNA Genealogie vorbei:
http://wiki-de.genealogy.net/Portal:DNA-Genealogie

https://www.swr3.de/aktuell/Wie-viel-Auslaender-steckt-in-dir/-/id=4382120/did=4689588/16v81zv/index.html

Migration im Spiegel der Erbanlagen

Kurzmitteilung

Migration im Spiegel der Erbanlagen

In den USA ist die Ahnenforschung besonders populär, da die Mehrheit der Amerikaner von Immigranten abstammt. Die Fragen nach der eigenen Herkunft zu beantworten, versprechen Firmen wie Ancestry. Die hat nun mithilfe von Gendaten ein Porträt der USA erstellt. http://www.deutschlandfunk.de/genetisches-portraet-der-usa-migration-im-spiegel-der.676.de.html?dram:article_id=378425

Der Originalartikel in nature http://www.nature.com/articles/ncomms14238

DNA-Genealogie

Der Familienforscher Tobias A. Kemper hat in etlichen genealogischen Mailinglisten sehr anschaulich und gut verständlich in 4 Folgen über seine eigenen Erfahrungen mit einer DNA-Testung berichtet. Freundlicherweise hat er uns den Text zur Veröffentlichung hier zur Verfügung gestellt. Der Text gibt die persönlichen Erkenntnisse und Meinungen von Tobias Kemper dar und beinhaltet keinerlei Empfehlungen o.ä. durch unseren Verein.

Teil 1 Was ist DNA Genealogie
Teil 2 National Geographic und FTDNA
Teil 3 Auswertungen von genealogischen DNA-Tests (autosomale DNA)
Teil 4 Auswertungen Y-DNA und mtDNA

(Die Sprungmarken funktionieren nur bei aufgeklapptem Artikel)

Teil 1:
WAS IST DNA-GENEALOGIE?

Mit DNA-Genealogie ist die Verbindung von Genealogie / Familiengeschichtsforschung mit der Analyse des Erbguts (der DNA) gemeint. Dazu wird eine Speichelprobe bzw. Probe von Zellen aus der Mundschleimhaut analysiert, um bestimmte Teile des genetischen Codes zu entschlüsseln.
Mit diesem Teilbereich der Genealogie beschäftigt sich die International Society of Genetic Genealogy.

WELCHE ANBIETER GIBT ES?

Einen Überblick über die verschiedenen Anbieter gibt folgende Seite:
http://www.isogg.org/wiki/List_of_DNA_testing_companies
Meine Erfahrungen beziehen sich auf FTDNA (www.ftdna.com) und
und National Geographic (http://www.nationalgeographic.com/genographic/).

WIE WIRD UNTERSUCHT?

Man bestellt bei einem der Anbieter ein Test-Kit (kostenpflichtig). Dieses Test-Kit enthält eine Art Wattestäbchen sowie Röhrchen mit einer Konservierflüssigkeit. Man muss das Wattestäbchen etwa eine halbe Minute über die Innenseite der Backen streichen, damit auf diese Weise Zellen der Mundschleimhaut abgerieben werden und am Wattestäbchen hängenbleiben. Anschließend kommt das Stäbchen in das Röhrchen mit dem Konserviermittel – denn die Probe soll ja nicht vergammeln und von Bakterien zerfressen werden. Das Röhrchen mit der Probe schickt man dann an den Anbieter zurück.
Mein Test-Kit war von National Geographic und kam per Post aus England. Eingesendet habe ich die Probe dann in die USA. Weiterlesen