Soldatenfriedhof in Damgarten

Kurzmitteilung

An Soldatenfriedhof in Damgarten erinnert nichts mehr

Nichts auf dem Alten Friedhof in Damgarten (Vorpommern-Rügen) an der Richtenberger Straße weist darauf hin, dass es hier einmal einen Soldatenfriedhof und einen jüdischen Friedhof gab.Das soll sich ändern.

http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ribnitz-Damgarten/An-Soldatenfriedhof-in-Damgarten-erinnert-nichts-mehr

Familie Schwarzweiss in Löcknitz

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Gegen das Vergessen

Die regionale Schule in Löcknitz – ehem. Kreis Randow – wird von deutschen und polnischen Schülern besucht. Sie beschäftigten sich in einem Projekt mit dem Schicksal der jüdischen Familie Schwarzweiss aus Löcknitz, für die jetzt drei Stolpersteine verlegt wurden.
https://24kurier.pl/uber-die-grenzen/gegen-das-vergessen/

“Reichsvereinigung der Juden in Deutschland”

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“Reichsvereinigung der Juden in Deutschland”

Vor 75 Jahren wurde die “Reichsvereinigung der Juden in Deutschland” aufgelöst, ein Zwangsverband unter Kontrolle der Gestapo. Das Vermögen wurde beschlagnahmt, die Mitglieder deportiert.
Ein Teil der von der Reichsvereinigung geführten Kartei ist erhalten geblieben und online über @itsarolsen recherchierbar:
https://digitalcollections.its-arolsen.org/01020401

Mit geographischen Suchbegriffen im Schlitz beim Personenindex findet man zahlreiche pommersche Personen.

Jüdischer Friedhof Sundhagen

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Jüdischer Friedhof Sundhagen

Rund 80 neue Friedhöfe sind seit Anfang Mai im Grabsteinprojekt des Verein für Computergenealogie hinzugekommen

http://grabsteine.genealogy.net/last_20.php?lang=de

Darunter ein jüdischer aus Sundhagen in Vorpommern, bei dessen hebräischen Grabsteininschriften noch Übersetzung gebraucht wird. Wer kann helfen?

http://grabsteine.genealogy.net/namelist.php?cem=5185&lang=de

Reise nach Flatow

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»Reise nach Flatow«
Walter Frankenstein und Arnold Julius auf Spurensuche
Der Dokumentarfilm »Reise nach Flatow« von Thomas Grimm und Andreas Kossert erzählt die Geschichte von Arnold Julius (*1920) und Walter Frankenstein (*1924).
Mitte der 1930-er Jahre flohen sie vor den antijüdischen Maßnahmen aus ihrer westpreußischen Heimatstadt Flatow – Złotów nach Berlin.
Arnold machte eine Ausbildung im Pankower Jüdischen Lehrlingsheim, überlebte Auschwitz und blieb nach Kriegsende in Berlin. Walter fand im Pankower und im Auerbachschen Waisenhaus Schutz, heiratete 1942 und tauchte in Berlin unter, wo seine zwei Söhne im Versteck geboren wurden. Die Familie wanderte nach Israel und später nach Schweden aus. Der Film begleitet beide nach 73 Jahren an die Schauplätze ihrer Leben im heute polnischen Flatow und in Berlin.

https://www.youtube.com/watch?v=XTUTUwmKs8c&t=

Wie die Kindertransporte tausende Leben retteten

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Kindertransporte: 1938 begannen die Transporte jüdischer Kinder nach England. Auf dem ersten Transport war der 1925 in Köslin geborene Lothar Baruch. Seine Eltern und seine Schwester wurden nach Riga deportiert und dort ermordet.
Unter dem Namen Leslie Baruch Brent wurde aus dem kleinen Jungen aus Köslin einer der führenden Transplantationsmediziner Englands = https://www.aerzteblatt.de/archiv/150569/Leslie-Baruch-Brent-Vor-75-Jahren-aus-Deutschland-geflohen

http://www.tagesspiegel.de/berlin/judenverfolgung-im-dritten-reich-wie-die-kindertransporte-tausende-leben-retteten/20613668.html

Jüdischer Friedhof in Schivelbein

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Jüdischer Friedhof in Schivelbein

Unser Thema im November: Friedhöfe – zerstört- restauriert- erhalten
Der jüdische Friedhof in Schivelbein – Świdwin ist einer der wenigen hinterpommerschen Begräbnisstätten, die heute – wenn auch nur teilweise – noch erhalten sind. Der seit Jahrzehnten in Vergessenheit geratene Friedhof wurde – auf Initiative einer Kirchengemeinde – wieder ins Bewußtsein der Menschen gerückt.
Ein Gedenkstein wurde im Jahre 2001 auf dem Areal, auf dem nur noch ca. 70 Grabsteine zu finden sind, aufgestellt.
Viele Fotos auf: http://westernpomerania.com.pl/Swidwin-cmentarz-zydowski-1867+1809

Bild: By Wiesław Wieczorek (Own work) [CC BY-SA 3.0 pl (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en)], via Wikimedia Commons

Umgepflügte Friedhöfe bereiten Historikern Sorgen

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Umgepflügte Friedhöfe bereiten Historikern Sorgen

Unser Thema im November: Friedhöfe – zerstört- restauriert- erhalten
Der Fall des “versehentlich” in Massow Maszewo planierten jüdischen Friedhofs (wir haben Ende August berichtet) ist auch in der deutschen Presse aufgegriffen worden.
https://www.lr-online.de/nachrichten/polen/spuren-deutsch-juedischer-gemeinden-verschwinden-in-polen_aid-6767704

Eine polnische Gruppe hatte die Zerstörung entdeckt: https://www.facebook.com/bialygrosz.goleniow/posts/1556250671107115?hc_location=ufi

Auf der polnischen News-seite ein Video mit Bildern: https://www.tvn24.pl/pomorze,42/maszewo-zniszczono-zabytkowy-cmentarz,768461.html