Legende vom Glöckchen

Adventslegende

Von dem Gipfel eines Berges, gar lieblich gelegen, schaute eine kleine Kapelle weit in die Lande. Sie blickte auf der einen Seite auf einen großen Tannenwald, dessen Konturen sich im matten Violett bis zum Horizont hinzogen. Auf der anderen Seite, ihr zu Füßen, Weiterlesen

Die Weihnacht beim Flüchtling

Ein Beitrag von Wolfram Stratmann

 

Nach dem zweiten Weltkrieg war die deutsche pommersche Bevölkerung auf abenteuerliche Weise in den Westen gelangt. Wenn man dort keine Verwandten hatte die einen freudig aufnahmen, dann lebte man noch jahrelang in prekären Verhältnissen. Aus einer solchen Umgebung stammt folgender Erfahrungsbericht aus einer Pommernfamilie:

Meine erste Weihnachtsfeier erinnere ich so. Trotz der eigentlich schlechten Zeit gab es auch in dieser Gegend Weihnachtsfeiern. Bei den noch ärmlich lebenden Flüchtlingen waren die dabei verteilten Geschenke nicht üppig, Socken und so was. In unserer Familie unterschied sich die Weihnachtszeit bisher nicht vom Alltagsleben. Dieses Mal ging Mutter mit mir zu einer Weihnachtsfeier. Vater hatte Mutter gedrängt mit mir hinzugehen. Sie wollte eigentlich nicht. Auf dem Hinweg meckerte Mutter vor sich hin. Ihr passte das nicht und ich hatte den Eindruck, als sei es ihr peinlich mit mir dorthin zu gehen. Während ihrer dunklen Vorahnungen meinte sie: „Alles sinnlos!“ Weiterlesen

“Winachtstid im Kingerland”

Kurzmitteilung

Winachtstid im Kingerland”

Immer wieder schön zu hören…
Georg Sabisch aus Bütow liest in pommersch Platt die humorvolle Geschichte “Winachtstid im Kingerland” von H. Pallas 
(mit hochdeutscher und englischer Übertragung)

http://grosstuchen.de/wihnachtstid.htm

Weihnachten in Stettin

Kurzmitteilung

Weihnachten in Stettin

Nordmagazin Land Und Leute:
NDR-Reporter Frank Breuner erkundete bei „Land und Leute – Pomerania“ den Stettiner Weihnachtsmarkt
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/land_und_leute/Nordmagazin-Land-und-Leute,landundleute5562.html

Weihnachten 1871 in Dramburg

Kurzmitteilung

Weihnachten 1871 in Dramburg

Passend zu unserem Adventskalender mit Werbung aus Pommern hat Tomasz Choroba auf seiner Dramburg-Seite weihnachtliche Anzeigen aus dem Dramburger Kreisblatt vom 20.12.1871 veröffentlicht. Die kann man genießen, auch ohne den polnischen Text zu verstehen.
Und wieder ein neues Wort gelernt: Alfenide = Neusilber ist die Bezeichnung für eine Kupfer-Nickel-Zink-Legierung mit hoher Korrosionsbeständigkeit, Festigkeit und silberähnlichem Aussehen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Alfenide)

http://dramburg.blogspot.com/2018/12/swieta-bozego-narodzenia-w-1871-roku-w.html

Pommersche Christrosen

aus: “Sie wußten die Feste zu feiern”
Klaus Granzow, Leer, 1982

Die gegenseitigen Verwandtenbesuche während der Weihnachtstage waren auf dem Lande sehr be­liebt. Doch da die Verwandtschaft meistens sehr umfangreich war, hatte man Mühe, die Reihen­folge festzulegen. Man einigte sich dann so, daß auf den Stammhöfen, wo noch die Großeltern lebten, der erste Weihnachtstag gefeiert wurde. Der zweite Weihnachtstag war dann für die El­tern der Bauersfrau reserviert und am dritten Weihnachtstag ging oder fuhr man zu den Onkel und Tanten, wo viele Kinder waren und es immer am lustigsten zuging.

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